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Neue Sentimental Film spekulativ 20.01.2003
TradeCentre.de
Die Analysten von "TradeCentre.de" raten spekulativen Anlegern erste Positionen in Aktien der Neue Sentimental Film AG (WKN 534140) aufzubauen.
Das im Prime Standard notierte Medienunternehmen wolle im laufenden Geschäftsjahr einen Umsatz von deutlich über 45 Millionen eintüten und einen Gewinn von über einer Million Euro erzielen. Das sage den Analysten Finanzchef Klaus Niemeyer auf Nachfrage. "Wir spüren an allen Fronten eine Belebung und sind für 2003 gut gerüstet".
Das US-Geschäft solle mit rund 14 Millionen Euro zum Umsatz beitragen und Gewinne abwerfen. Um das Geschäft in den Staaten zu beschleunigen befinde sich die Neue Sentimental Film AG auf der Suche nach einen Kooperationspartner. Zeitlich habe Niemeyer einen Abschluss nicht eingrenzen können, rechne aber in nächster Zeit mit einer Erfolgsmeldung.
Nachdem die Frankfurter im ersten Halbjahr 2002 tief in die Miesen gerutscht seien, habe im dritten Quartal bei einem Umsatz von rund zwölf Millionen Euro fast ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt werden können. Für das Gesamtjahr beziffere der CFO die Einnahmen auf rund 40 Millionen Euro. "Das vierte Quartal ist planmäßig verlaufen".
Nach neun Monaten seien Einnahmen von 28,2 Millionen Euro verbucht worden. Der in der Schlussperiode erzielte Umsatz von knapp zwölf Millionen Euro zeige auf den ersten Blick keine Steigerung zum Vorquartal. Dazu müsse man jedoch wissen, dass zum 30.09. mehrere Firmen konsolidiert worden seien, die in der Zeit von Oktober bis Dezember nicht mehr in der Bilanz auftauchen würden.
Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sei im 4. Quartal nach einer ersten Indikation das Ergebnis ausgeglichen oder leicht positiv ausgefallen. Unterm Strich, bedingt durch Wertberichtigungen auf Forderungen und immaterielle Wirtschaftsgüter, werde der Werbefilmproduzent aber rote Zahlen ausweisen. "Wir wollen in unserer Bilanz alles sauber stellen und kein Risiko mit ins neue Jahr nehmen", erläutere Niemeyer. Im Gesamtjahr würden die Analysten den Verlust auf circa sieben Millionen Euro schätzen, nach 5,7 Millionen Euro in der Zeit von Januar bis Ende September.
Die Aktie des Spezialisten für Werbefilme bringe auf dem Parkett gerade einmal sieben Millionen Euro auf die Börsenwaage. Rund sechs Millionen Euro Cash lägen in der Firmenkasse. Gelinge der Turnaround auf Nettobasis in der jetzigen Periode nachhaltig, dürfte das Papier das Land der Pennystocks verlassen.
Spekulativ orientierte Anleger bauen erste Positionen in Aktien der Neue Sentimental Film AG auf. Es solle streng limitiert werden, der Markt sei eng.
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